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Auto voll. Ich passe auch noch rein, so gerade. Nächstes mal kaufe ich einen Kombi. Dann los. Haben uns für`s erste Mal einen Forellenteich ausgesucht. Ich weiß: „Die armen Forellen“. Aber zumindest hatten sie eine Chance. Bis ich kam. (reusper)
Bepackt mit Essen und Trinken – ach ja, und mit Angel – auf zum Teich. Dem Morgen graut nun auch nicht mehr. Die Sonne scheint. Wunderbares Wetter. Rauhreif auf den Grashalmen. ALLES PALETTI. Voll cool, booh eyyhhh. Die Forellen stehen bestimmt schon schlange.
Angel raus. Und Würmer baden. Die armen Tiere haben es auch nicht wirklich schön. Erst auf den Haken gespießt, dann ersäuft, und zum guten Schluß, auch noch aufgefressen. Aber was macht man als „Jäger und Sammler“ nicht alles, um seine Sippe satt zu bekommen. Beute muss ans abendliche Feuer.
Nun gut. Die erste Stunde vergeht, und die Zweite. Vielleicht mal mit Made versuchen?! Also gut. Wurm drauf, und als Abschluß, die Made. Auswerfen klappt immer noch. Nur die Schnur. Von ALDI. Obwohl der Bügel schon wieder geschlossen ist, macht die Schnur, was sie will. Sch...öner Mist. Tötsel. Egal, nicht so schlimm. Pose liegt ja an der richtigen Stelle. Hallo.....Ich muß den Knoten lösen. Und wo, bitte schön, ist der Schwimmer? Und wieso habe ich die Angelschnur auf einmal um den Mittelfinger? Und der Schwimmer ist immer noch weg. Und wieso zwickt es am Finger? Und überhaupt. Und meine liebe Frau meint, sie müßte mich darauf aufmerksam machen, das ich einen Biss habe. Na toll. Nun kam mir ja zugute, das ich die Schnur immer noch um meinen Finger hatte. Ich schlug also erst mal an, damit der Fisch erst einmal „sicher“ war. Jetzt nur noch einholen. Sehr witzig. Hol Du mal die Schnur ein, ---mit Forelle dran, ohne Rolle. Egal, war sowieso zuviel Garn drauf. Petra gab mir aber noch Kescherhilfe. War ein schönes Exemplar, der Fisch. Auch noch geräuchert. Das war dann meine Rache. Und nach vielen Jahren, mein erster Fang. Nachdem ich die Angel dann neu eingerichtet hatte, war ein Bier von nöten. Schließlich war ich beim Angeln. Ruhig und entspannend. Schaun wa ma, wat der Nachbar so fängt; denke ich so bei mir. Mal rübergehen. Zwanzig Meter. Oder so. War da nicht ein schrei?? Anton, Anton.... deine Angel geht baden. Wie ?? Baden?? „Komm schnell“. Also; nichts wie los. Petra liegt fast am Boden, hat aber meine Angel. Was ich überhaupt nicht so richtig verstanden habe. Soll doch mal auf ihre aufpassen. Dort hatte sich nämlich just zu diesem Zeitpunkt ein weiterer Zeitgenosse entschieden, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber, ich bin ja ein Kavalier der alten Schule, habe mich dann uneingeschränkt um ihre Angel gekümmert. Wird Zeit, das wir einen zweiten Kescher kaufen.
Der erste Ausflug war also ein voller Erfolg. Hatten zum Schluß vier Forellen. Nach ca. 5 bis 6 Stunden fühlte ich mich dann auch ganz schön geschlaucht. Aber es wird immer besser. Und eins habe ich gelernt: NIMM Dir die Zeit für alle schönen Dinge. Dir bleibt vielleicht weniger, als Du glaubst.
Bis zum nächsten Bericht.
Petri Heil

Gruß                             

anton

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